Über die GWÖ

Die fünf Werte Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, sowie demokratische Mitbestimmung und Transparenz als Grundlage des wirtschaftlichen Handelns – das ist das Ziel der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ).

Als alternatives Wirtschaftsmodell baut die GWÖ auf drei Ebenen eine Brücke von Altem zu Neuem:

  • Auf wirtschaftlicher Ebene bietet die Gemeinwohl-Ökonomie eine konkret umsetzbare Alternative für Unternehmen, indem diese nicht nur ihre Finanzbilanz, sondern auch eine Gemeinwohl-Bilanz erstellen, wird die Mehrung des Gemeinwohls zu einer neuen Bemessungsgrundlage für unternehmerischen Erfolg.
  • Auf politischer Ebene will die Gemeinwohl-Ökonomie erreichen, dass Unternehmen entsprechend ihrem Ergebnis bei der Gemeinwohl-Bilanz behandelt werden. Das heißt: Diejenigen, die messbar ökologisch und fair wirtschaften, sollen dafür finanziell entlastet werden. Der Kriterienkatalog, der der Gemeinwohl-Bilanz zugrunde liegt, soll direktdemokratisch legitimiert werden.
  • Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Gemeinwohl-Ökonomie eine Bewegung zur Bewusstseinsbildung in Richtung eines sozial-ökologischen Wandels. Sie beruht auf dem gemeinsamen, wertschätzenden und sinnstiftenden Handeln möglichst vieler Menschen und sucht die Vernetzung mit ähnlichen Initiativen. Die Gemeinwohl-Ökonomie versteht sich als ergebnisoffener, partizipativer und lokal wachsender Prozess mit globaler Ausstrahlung.

Hauptseite der Internationalen Gemeinwohl-Ökonomie Bewegung:
www.ecogood.org

Literaturempfehlung:
Christian Felber: Die Gemeinwohl-Ökonomie: Aktualisierte und erweiterte Neuausgabe. Deuticke Verlag;
6. Auflage, 2012, 208 Seiten, ISBN: 978-3-552-06188-0